Willkommen

auf der Kryolipolyse-Seite von
my body and soul
Hirschmattstrasse 54
6003 Luzern

Kryolipolyse bringt Fettpölsterchen
zum Verschwinden

Wie wurde die Kryolipolyse entwickelt?

Die Grundlagen der Kryolipolyse basieren auf Forschungen der beiden Dermatologen Dr. Dieter Manstein und Dr. R. Rox Anderson der Harvard Medical School. Sie fanden heraus, dass menschliche Fettzellen stärker durch die Kälte angegriffen werden als das sonstige Gewebe. Bereits im November 2008 wurde in der Fachzeitschrift Lasers in Surgery and Medicine veröffentlicht, dass eine längere Kühlung von Gewebe zu einer gezielten Fettzellenreduzierung führen kann. Die Ergebnisse zeigten auch, dass die Haut in diesem Bereich unversehrt blieb.

Was passiert mit den Fettzellen bei einer Kryolipolyse-Behandlung?

Bei einer Kryolipolyse-Behandlung werden die Fettzellen sehr stark abgekühlt, die gezielte Kühlung setzt den Apoptose in Gang. Ein grosser Teil der Fettzellen in dem Hautbereich ist nach der Kryolipolyse-Behandlung zerstört oder geschädigt und kann keine Fettsäure mehr einlagern. Dadurch werden die Reduzierung der Fettpolster und eine Umfangreduzierung an den mit der Kryolipolyse behandelten Arealen erreicht. Der Kälteschock setzt eine biochemische Kaskade in Gang, an deren Ende der geordnete Untergang (Apoptose) des Adipozyten steht. Bei sorgfältiger Indikationsstellung und Behandlungsplanung wird die Erfolgsquote mit über 90 Prozent angegeben.

Was passiert mit den zerstörten oder geschädigten Fettzellen nach der Kryolipolyse- Behandlung?
Die zerstörten oder geschädigten Fettzellen werden in den folgenden Wochen durch den Stoffwechsel des Körpers über das Lymphsystem abtransportiert und ausgeschieden. Dieser Prozess dauert bis zu vier Monaten. Daher ist auch das Endergebnis der Behandlung erst nach mehreren Wochen bzw. Monaten sichtbar. Eine Überbelastung der Leber erfolgt nicht, da die Verstoffwechselung der Fettzellen nicht auf einmal, sondern über eine lange Zeit erfolgt.

Ist die Kryolipolyse eine Alternative zur Liposuktion (Fettabsaugung)?

Bei der Kryolipolyse können nur lokale Fettpolster erfolgreich behandelt werden. Die Kryolipolyse ist also nur eine Alternative zur Fettabsaugung, wenn lokale Areale behandelt werden sollen. Für grössere Fettablagerungen oder stark übergewichtige Kunden ist die Kryolipolyse keine Alternative zur Liposuktion.

Welche Bereiche können mit der Kryolipolyse behandelt werden?

Dieses Verfahren kann zur Umfangreduzierung am Bauch, Hüften, Rücken, Oberschenkel innen und aussen sowie an den Oberarmen angewendet werden. Bitte beachten: die Kryolipolyse-Methode ist lediglich zur Reduktion von Fettpolstern und zur Umfangreduzierung geeignet. Eine signifikante Gewichtsabnahme ist durch die Behandlung in der Regel nicht zu erwarten.

Wie verläuft eine Behandlung?

Vor der ersten Behandlung muss festgestellt werden, ob eine Behandlung für die gewünschte Umfangreduzierung überhaupt in Frage kommt. Die Kryolipolyse ist für normalgewichtige Personen (Volljährige) mit gesundem Bewegungsverhalten vorgesehen. Fettleibigkeit kann nicht behandelt werden, sondern nur lokale Fettpolster wie Reiterhosen an den Hüften, im Bauch-bereich, auf dem Rücken, am Po, an den Oberschenkeln oder an den Oberarmen. Vor der Kryolipolyse-Behandlung wird zunächst ein in Gel getupftes Kälteschutztuch auf das Hautareal aufgelegt. Dies verhindert, dass die Haut während der Behandlung zu stark abgekühlt wird. Erfrierungen sind damit fast ausgeschlossen. Anschliessend wird der Behandlungsapplikator auf das Behandlungsareal aufgesetzt und erzeugt als erstes ein Vakuum, wodurch die Haut an die Kälteplatten angesaugt wird. Die zweite Stufe der Behandlung ist eine konstante Temperatur im Minusbereich mit einem gleichbleibenden Vakuum um die Fettzellen auf unter 4 Grad abzukühlen. Fettzellen werden bei einer Temperatur unter 4 Grad zerstört. Somit ist es wichtig eine konstante Temperatur unter 4 bis über 0 Grad zu erreichen. Das Kryolipolyse-Gerät gibt über den Behandlungskopf eine kontrollierte Kälte auf die Hautoberfläche ab, die immer konstant gehalten wird. Während der Behandlungszeit können die Kunden entspannt liegen. Nach etwa 60 Minuten wird der Behandlungskopf abgenommen. Unmittelbar nach der Behandlung ist die behandelte Zone durch die Kälte und das Vakuum kalt und gerötet. Das Ansaugen durch das Vakuum kann auch kleine Blutergüsse erzeugen. Die Rötung und das Kältegefühl in dem Hautareal verschwinden unmittelbar nach der Behandlung. Eventuell auftretende Blutergüsse sind nach einigen Tagen verschwunden. In der Zeit nach der Kryolipolyse-Behandlung tritt meist ein Schmerzempfinden bei Berührung des Hautareals auf, das wie eine Art Muskelkater empfunden wird.

Worauf sollte bei der Kryolipolyse geachtet werden? Die Kryolipolyse zur Fettreduktion und Umfangreduzierung ist durchaus eine Behandlungsme-thode, die auch Risiken beinhaltet. Bei zu hoher Temperatur werden die Fettzellen nicht zerstört und die Behandlung ist wirkungslos. Bei zu niedriger Temperatur kann die Haut erfrieren und nachhaltig schädigen. Eine Erfrierung hat aus medizinischer Sicht die gleichen Symptome einer Verbrennung und kann über lange Zeit sehr unangenehme Folgen haben.

Was sollte vor und nach einer Kryolipolyse beachtet werden?

Eine Woche vor der Kryolipolyse dürfen Sie keine blutverdünnenden Medikamente, wie z.B. Aspirin oder Marcumar einnehmen. Mindestens eine Woche nach einer Kryolipolyse- Behandlung muss auf Sauna-Besuche und intensive UV-Einstrahlung verzichtet werden. Ansonsten sind keine Einschränkungen nach der Kryolipolyse-Behandlung zu beachten.

Ist die Behandlung schmerzhaft? In der Regel ist die Kryolipolyse schmerzfrei oder wird als schmerzarm beschrieben. Zu Beginn der Behandlung wird das Vakuum in einigen Fällen als etwas unangenehm empfunden aber nach wenigen Minuten ist von dem Vakuum und der Kälte nahezu nichts mehr zu spüren. Die Massage des gekühlten Hautareals direkt nach der Kryolipolyse-Behandlung kann auch etwas unangenehm empfunden werden, ist aber für den optimalen Behandlungserfolg notwendig. Einige Tage nach der Kryolipolyse ist im Bereich der behandelten Areale ein Gefühl eines leichten bis stärkeren Muskelkaters bei Berührung der Stellen spürbar.

Wie viele Kryolipolyse-Behandlungen sind notwendig? Für ein optimales Ergebnis werden 3 Behandlungen empfohlen. Jede Kryolipolyse- Behandlung dauert ca. 60 Minuten und sollte im Abstand von ca. 6 Wochen wiederholt werden.

Wann kann die Kryolipolyse angewendet werden?

Die Kryolipolyse ist für gesunde Kunden mit normalem Ernährungs- und Bewegungsverhalten zur Umfangreduzierung geeignet. Die Kryolipolyse kann nur lokal an bestimmten Problemzonen angewendet werden. Es können keine grossflächigen Fettzonen behandelt werden. Die lokal zu behandelnden Fettpolster sollten nicht zu gross, aber auch nicht zu klein sein. Für eine Gewichtsreduktion und stark übergewichtige Kunden ist die die Methode Kryolipolyse nicht geeignet, sondern nur gegen lokale Fettposter und zur Umfangreduzierung.

Kontraindikationen & Nebenwirkungen:

Bestimmte Erkrankungen sowie die Einnahme einiger Medikamente sprechen gegen eine Kryolipolyse-Behandlung. Personen, die folgende Indikationen aufweisen, sind nicht für das Kryolipolyse-Verfahren geeignet:

• Starkes Übergewicht
• Zustand nach Herzinfarkt
• Erkrankungen der Herzkranzgefäße (KHK), Angina pectoris
• Kollagenosen/Bindegewebserkrankungen (z. B. Lupus Erythematodes, Sklerodermie, Dermatomyositis)
• Gefässerkrankungen/Gefässanomalien (z.B. Cutis Marmorata, Kryoglobulinämie, Raynaud-Symptom, Kälteunverträglichkeit)
• aktive Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht)
• Cortison-Langzeittherapie (ab 1 Jahr) ; erhöhte Zufuhr von Cortison (über 10 mg/Tag)
• Schwangerschaft
• Hautareale mit offenen oder infizierten Wunden, Blutungen, Hämorrhagie, beeinträchtigter periphere Zirkulation oder anderen Hauterkrankungen
• Narbengewebe oder Hautleiden wie Ekzeme oder Dermatitis im Behandlungsgebiet
• Eingeschränkte Gefühlsempfindung der Haut
• Lymphdrüsenkrebs oder bereits entfernte Lymphdrüsen

Allgemein ist die Kryolipolyse als sehr schonend und risikoarm zu sehen. Es können dennoch folgende Nebenwirkungen auftreten.
Häufig:
• Hämatom (Bluterguss)
• Druck- und Berührungsempfindlichkeit
• Jucken, Kribbeln
• Taubheit
• Rötung
• Schwellung selten:
• Knötchenbildung im Fettgewebe
• postinflammatorische Hyperpigmentierung (bei Einnahme von Akne-Präparaten, Hormonen, Antibiotika oder Malariamittel)

Durch das Vakuum kommt es häufig zur Bildung von Hämatomen (Blutergüssen) sowie auch zu Rötungen oder einer Druck- und Berührungsempfindlichkeit. Diese halten in der Regel lediglich einige Stunden bis Tage an. Eine auftretende Schwellung bildet sich in der Regel schnell zurück. In sehr seltenen Fällen könnte der Übergang zwischen den behandelten und unbehandelten Arealen zu erkennen sein. Durch die geschwungene Form und das Ausstrahlen der Kälte auf das umliegende Gewebe, sind Unregelmässigkeiten jedoch nicht zu erwarten.

Auch eine lokal begrenzte Entzündung des Fettgewebes kann in sehr seltenen Fällen durch die Kälte-Zufuhr ausgelöst werden. Diese tritt häufig in Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen und Kollagenosen auf.
Es wird auch diskutiert, dass folgende Faktoren die Auslöser sein könnten: Pille, Süßstoffe, Pilzinfektionen, Schläge. Oft heilen die Knoten in kurzer Zeit ab, es gibt aber auch jahrelange Verläufe.
Bei der Einnahme von Akne-Präparaten, Hormonen, Antibiotika oder Malariamittel kann es zu einer möglichen postinflammatorischen Hyperpigmentierung kommen. Diese löst sich aber im Normalfall in kurzer Zeit wieder auf.

Welche Ergebnisse kann man erwarten?

Erste Ergebnisse nach einer Kryolipolyse zeigen sich bei geeigneten Kunden innerhalb von wenigen Wochen bis zu 4 Monaten nach der Behandlung. Die Fettreduzierung bei einer Kryolipolyse ist bei jedem Kunden sehr unterschiedlich. Der Erfolg der Kryolipolyse hängt von vielen Faktoren wie z.B. der Dicke des Bindegewebes, Beschaffenheit der Fettzellen und Menge der Fettzellen in einem Areal ab. Es kann eine sehr starke und sehr schnell sichtbare Fettreduktion von mehreren Zentimetern Umfang eintreten. Allerdings sind auch bei etwa 10% der Kunden die Ergebnisse nur in sehr geringem Masse sichtbar.

 

my body and soul  •  Denise Züger  •  Hirschmattstrasse 54  •  6003 Luzern
www.mybodyandsoul.ch